Fango

Fango zählt ebenfalls zu den Peloiden und ist wie der Lehm anorganisch. Er besteht aus Sand, Schluff und Ton und entsteht aus Ablagerungen von Gesteinsverwitterungen.

Für eine therapeutische Anwendung wird das Vulkangestein fein gemahlen und zu Fangoschlamm oder Parafango verarbeitet. Zur Herstellung von Parafango wird das pulverisierte Gestein mit flüssigem Parafin angereichert. Nachdem die Masse ausgehärtet ist, wird sie in Blöcke gesägt und an Massagepraxen ausgeliefert. Hier werden diese in einem Ofen bei mittlerer Temperatur geschmolzen und kühlen langsam ab. Hat der Kern der Masse etwa 50 Grad Celsius erreicht, kann sich der Patient beispielsweise mit dem Rücken in die Masse legen.

Die konstante Wärmewirkung hat einen ähnlichen Effekt wie ein warmes Moorbad: Die behandelten Körperpartien werden überhitzt, die Blutgefäße erweitern sich, der Stoffwechsel wird angeregt und die konstante Wärme wirkt entspannend und schmerzlindernd.

Boller Jurafango

In Bad Boll befindet sich eines von 4 deutschen Fango-Werken.
Im Gegensatz zu herkömmlichem Fango wird hier Posidonen-Schiefer verarbeitet. In diesem Schiefer finden sich organische Einschlüsse, was dem Boller Jurafango zu einem sehr hohen Anteil an Steinöl verhilft. Dieses Steinöl sorgt dafür, dass die mineralischen Substanzen aus dem Schiefer nicht nur oberflächlich wirken, sondern tatsächlich in den Körper eindringen um dort Ihre Wirkung zu entfalten.

Der Boller Jurafango bietet damit eine einzigartige Wirkung.

Weitere Informationen zum Boller Jurafango sowie Klopftermine im Jurafangowerk finden Sie hier: Dr. Heberer GmbH